Targadach Instandsetzung
Porsche Targadach Instandsetzung
Selbstverständlich können wir Ihr Porsche Targadach instand setzen. Das ist möglich, hängt jedoch stark von Ihren Wünschen, Zielen und der Machbarkeit am Rahmen ab. Ein Targadach besteht aus mehreren Bauteilen, die präzise zusammenarbeiten müssen, damit Funktion, Stabilität und Fahrkomfort erhalten bleiben.
Ihr Porsche & Ihr Targadach – Zwei Komponenten im Formschluss
Das Dach muss auf die Gegebenheiten Ihres Porsche 911 Targa angepasst werden, und umgekehrt. Angrenzende Karosserieteile wie Scheibenrahmen, Targabügel, Türen, Seitenscheiben und Dreiecksfensterrahmen spielen eine zentrale Rolle. Ohne diese Anpassungen sind selbst teure Reparaturen oder neue Dachlösungen nur begrenzt wirksam.
Häufige Probleme bei Porsche Targadächern
Windgeräusche, Undichtigkeiten und Funktionsstörungen treten bei allen Porsche 912, 911- Targa-Modellen – F-, G- und 964-Baureihen – häufig auf. Eine fachgerechte Einstellung erfordert ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Karosserie, Dachmechanik, Seitenscheiben und Dichtungen.
Textile Dachhaut & Innenhimmel
Der Dachbezug besteht aus beschichtetem Gewebe aus Kett- und Schussfäden. Eine Reparatur des textilen Bezugs erzielt in der Praxis selten dauerhafte Ergebnisse. Im Fahrbetrieb dehnt sich der Bezug durch aerodynamischen Unterdruck nach oben aus. Beim Zusammenfalten wird er mehrfach um 180 % gewölbt.
Dichtungen am Dach & am Porsche
An Ihrem Fahrzeug sind Scheibenrahmen-, Targabügel- und Türdichtungen montiert. Das Dach selbst verfügt je nach Modelljahr über zwei bis vier äußere Dichtungen zum Seitenfenster hin. Beim Austausch prüfen wir stets den Untergrund auf Korrosion, um langfristige Dichtigkeit zu gewährleisten.
Dachrahmen – Magnesiumkonstruktion mit Risiken
Alle faltbaren Porsche 912, 911 und 964 Targadächer haben einen Magnesiumrahmen. Dieser ist reparabel, birgt jedoch erhebliche Risiken. Magnesium ist leicht entflammbar und reagiert empfindlich auf Hitze. Unsachgemäßes Schweißen kann zu Strukturversagen führen. Für eine fachgerechte Reparatur im WIG-Schweißverfahren muss der Zusatzwerkstoff exakt zur Legierung passen. Werkzeuge, die zuvor für Aluminium oder Stahl genutzt wurden, sind tabu. Das Dach muss vorgewärmt werden (200–300 °C), und nach der Reparatur ist eine spezielle Oberflächenbehandlung notwendig, um Korrosion zu verhindern. Magnesium darf im Brandfall nicht mit Wasser gelöscht werden – spezielle Löschmittel sind erforderlich.
Fazit & Alternative: unser GTS TOP
Die Reparatur von Magnesium-Targadachrahmen ist zwar möglich, aber gewährleistungsseitig komplex. Für ein sicheres, langlebiges Ergebnis, das die Stabilität und den Wert Ihres Porsche Targa erhält, raten wir zu einer Alternative: das GTS TOP, entwickelt gemeinsam mit Gerald Nitsch. Diese Lösung bietet viele Vorteile, hohe Qualität und minimiert Risiken. Weitere Informationen finden Sie unter Targadach GTS TOP.







