Inhaltsverzeichnis

  • Abstimmung mit Kunden

  • Reinigung und Prüfung Chassis

  • Endoskopie

  • Prüfung sauberer Technik

  • Prüfung Innenraum

  • Dokumentation und Katalog

Abstimmung mit Kunden

Wir halten nichts von groben Aussagen. Nicht wenn es um IHR Kapital geht.

Ob Sie schon einen 911 besitzen, oder wir für Sie nach „ihm“ suchen sollen, macht keinen Unterschied. Wichtig ist zu wissen, was Sie sich vorstellen. Und das wir uns so oft treffen, wie Sie möchten.

Schon hier beginnt unsere detaillierte Kommunikation über die gesamte Restaurierungszeit:

  • Komplettrestaurierung ?
  • Baugruppenrestaurierung ?
  • Einzelteilrestaurierung ?
  • Patina-Erhaltung ?
  • (oder lieber das „detailing“ ?)

 

Der erste Schritt ist immer eine Besichtigung vor Ort. Wenn möglich mit Probefahrt. Bei ihnen zuhause, oder im Ausland. Dort, wo sich der Porsche gerade befindet. Alles andere, auch Fotos imVorfeld, bringen Sie nicht weiter. Das wäre für mich, an Ihrer Stelle, viel zu ungenau. Somit bieten wir derartige Schätzungen auch nicht unseren Kunden an.

Erste Angaben sind nach einer Besichtigung möglich. Aus gutem Grund: Jedes Bauteil hat 360°. Ein Foto nur eine Perspektive. Auch wenn das Auto schon komplett zerlegt ist, ändert das nichts am Problem.

Den Transport zu uns können Sie oder wir regeln. International. Im nächsten Schritt wird Ihr Elfchen vor allem von unten abgereinigt. Gründlich ! Das ist

für Sie unumgänglich. Für uns ist es schön, denn so bleiben meine Schraubenschlüssel sauber. Modellbau und Schmutz vertragen sich nicht.

Die finale Kostenangabe erfolgt, nachdem das Auto aus dem Entlackungsbad vor uns steht. Vorher lassen sich die Karosseriearbeiten nicht seriös greifen. Logisch. Spachtel etc. verdecken Korrosionsschäden. So auch schlechte Vor-Restaurierungen. Es sei denn, Ihr Porsche bedarf keiner Komplettrestaurierung. Auch das kann durchaus der Fall sein.

Nach der Prüfung auf Vollständigkeit, erfolgt die Beurteilung auf Wiederverwendbarkeit aller Teile. Auch hier folgen wir Ihren Wunschvorgaben. Schriftlichen Abstimmungen begleiten uns beide bis zur Fertigstellung. So bleiben wir immer Freunde.

Reinigung und Prüfung Chassis

Was man nicht sieht, kann man nicht beurteilen.

Schmutz, Dreck, Öl, Fett – und Beschichtungen, die zur Verschleierung aufgetragen wurden – müssen runter.

Bei uns ist die gründliche Abreinigung aller Bauteile immer der wichtigste Schritt. Erst danach ist ein genauerer Eindruck möglich. Je nach Modell werden vorher zahlreiche Bauteile demontiert, um besser jeden Winkel analysieren zu können.

Bspw. Scheinwerfer, Stoßstangen, Schürzen, Stoßstangenecken, Schwellerverkleidungen, Zierblenden, Unterfahrschutz, Wischwassertank, Rücklichtgehäuse, Ölkühler, etc. Diese Bauteile werden separat gereinigt.

Die grundsätzliche Beurteilung von Motor, Getriebe und anderen Chassianbauteilen ist äußerlich relativ einfach. Nach deren Reinigung.

Die Abreinigung der Karosserie von unten schafft viel mehr Mühen. Denn oft sind im Laufe des Porschelebens viele Schichten an Unterbodenschutz aufgebracht worden. Mit einer Oberfläche, die so uneben ist, dass man den Untergrund nicht einmal erahnen kann ! Die müssen alle runter.

Denn hier ist leider oft übertüncht worden, um den TÜV Stempel zu bekommen. Oder schlimmer: um dem Käufer einen intakten Unterboden/Karosserie vorzutäuschen.

Nur so können wir bspw. folgende Beschädigungen für Sie erkennen:

  • Unterrostungen
  • Durchrostungen
  • Korrosionsnester
  • bereits reparierte Stellen
  • frühere Unfallbeschädigungen
  • schlechte Vor-Restaurierungen
  • Beschädigungen an der originalen Schutzgummierung

Wesentlich ist dabei auch die Beurteilung derjenigen Stellen, die bereits im Werk nur halbherzig gegen Rost geschützt wurden. Egal bei welchem Modell. Da gibt es einige Stellen. Bis hin zum 993. Auch die 993-Modelle haben schon Rostnester und Durchrostungen im Verborgenen. Leider nicht selten !

Jetzt wird Ihr 911 in vielen definierten Messpunkten zur Kostenanalyse nachgemessen und untersucht. An Karosserie, Motor, Getriebe, Fahrwerk, Innenraum, etc. Dann wissen wir mehr.

Nach diesem Teil der Zustandserfassung, haben wir auch diesbezüglich seriöse Informationen für Sie parat. Was außen und unten betrifft ! Es folgt die „Endoskopie“.

Endoskopie

Und was ist innen ? In den Hohlräumen ?

Grundsätzlich können zu überarbeitende 911 bei Motor, Getriebe und Karosserie in 2 Gruppen unterteilt werden:

  • diejenigen, deren Zustand bereits jetzt klar einzuschätzen ist
  • diejenigen, deren Zustand tieferer Prüfung bedarf.

Bei der ersten Gruppe wären grobe Kostenschätzungen nach der Endoskopie machbar. Bei der zweiten Gruppe nicht.

Die Endoskopie dient der weiteren Feststellungdes Istzustands. Der voraus geht immer die „Grundreinigung“.

Die Grundreinigung dient der äußeren Einschätzung. Die Endoskopie liefert Ihnen Befunde über den tatsächlichen Zustand vor allem innen.

 

Auf der Rückseite des Blechs. Ist es dort auffällig schlecht und hat Ihr Elfchen sehr viel Korrosion, muss es ins Tauchbad. Ansonsten wären Sie schlecht beraten. Denn es müssen für Sie belastbare Kostenangaben her. Als Grundlage jeder Entscheidung.

Wie schon im Beitrag „Abstimmung mit Kunden“ erwähnt, gibt es bei uns keine groben Schätzungen. Nicht bei Schwerverletzten, die durch Mull und Binden in Form gehalten werden. Das lehne ich in Ihrem ganz persönlichen Interesse ab.

Warum ? Weil Schätzungen dann alle Kostenrisiken für Sie als Auftraggeber beinhalten müßten. Ebenso für mich. Anderenfalls müßte ich nachkarten. Beides ist nicht Urwerk. Es dient Ihnen nicht.

Die Restaurierungssumme wäre dann viel höher, als es Ihr Auto eventuell bedarf. Also: in solchen Fällen ab in’s Tauchbad. Dann ist karosserieseitig alles klar. Und auffällige Motoren und Getriebe müssen

 

geöffnet werden. Die Endoskopie verwenden wir aber auch teils außen. An den nicht einsehbaren Stellen an der Karosserie. Davon gibt es nämlich einige am 911.

Es handelt sich um hochwertige Technik eines Medizingeräteherstellers. Hiermit können wir vorab auch in die Brennräume des Motors schauen.

Den Einblick ins Innere gewinnen wir durch sinnvoll gesetzte Bohrungen. Ist das Blech des Bauteils intakt, können die Borhungen erhalten bleiben.

Diese einmal gesetzten Bohrungen dienen später einer wichtigen Option: Hohlraumschutzfett einzubringen. Fett hindert den Sauerstoff daran, am Blech Korrosion auszulösen.

Kosten und Zeitplan können jetzt noch genauer definiert werden. Verbleibt der Blick in die Baugruppen Motor, Getriebe, Lenkung, Elektrik etc. Ziel ist immer, Ihnen Festpreise zu nennen.

Prüfung sauberer Technik

Auch hier die Frage: was ist Ihre Zielsetzung ? in welchem Umfang ?

„Grundreinigung“ und „Endoskopie“ gehen dem Einblick in die Technik voraus. Je nach Erhaltungszustand des zu überarbeitenden 911, sind in der Regel auch dessen Organe beschaffen.

Meistens sind Motor und Getriebe sogar besser als die Karosserie. Denn seine Fahrbereitschaft stand in allen Jahren immer im Vordergrund. Dadurch lassen sich solche 911 meistens auch vor der Zerlegung Probefahren. Mit 2 Aggregate-Ergebnissen:

  • sie bedürfen der Überarbeitung schon vor Auslieferung des Autos
  • sie bieten die Möglichkeit, später überarbeitet zu werden.

Das Geniale am 911 sind seine Ingenieure. Damals wie heute. Das bedeutet, dass die Aggregate grundsätzlich mechanisch langlebig sind. Das bietet Ihnen den Vorteil, die Kosten evtl. zu verteilen. Zuerst investiert man in die Karosserie samt Chassis und Anbauteilen und sukzessive später in

die Aggregate.

Der Vorteil: es entlastet das Budget in dem ersten Jahr, in dem die Karosserie den Vorrang genießt.

Der Nachteil: optisch und Ölleckageseitig ist noch nichts am Aggregat überabeitet. Oder eben nur das Notwendige.

Man weiß jetzt aber schon genau, welche Stelle undicht ist. Oder welches Gangradpaar Geräusche verursacht. Welcher Synchronring defekt ist. Sie aber noch fahren lässt. Die Basis für Ihre Überlegungen.

Ihre Sicherheit: wir beraten Sie so offen, dass wir in Ihrem Interesse klar trennen, was jetzt und was später geschehen könnte (könnte). Und wir lassen Sie über sinnvolle Verbundarbeiten nicht unaufgeklärt. Verbundarbeiten sparen Geld.

Ist eine Probefahrt möglich, erfühlen wir die Beschaffenheit beider Aggregate. Und deren Leistungsfähigkeit. Mit unserer Prüftechnik hören wir danach tief in die Mechanik hinein und beurteilen Geräusche von Lagerstellen etc.

Die Endoskopie gibt uns erste Eindrücke der Brennräume, Ventilteller, Ventilsitze, Kolbenböden, Verkokungen und Honspuren an den Zylinderwandungen.

Der optischen Prüfung der Kopfdichtigkeiten folgt die Prüfung der Druckverhältnisse jedes einzelnen Zylinders. Und deren Einzelwerte im Zusammenspiel. Nicht per Kompressionsdruck, sondern besser. Unser Verfahren liefert vielmehr Aufschluss: Ergebnisse zur Einlassseite, Auslassseite und zum Kurbelgehäuse hin.

Das alles kann – muss aber nicht – das Ergebnis liefern, dass Sie in Ihren Motor und Getriebe später investieren können, weil im Moment noch kein dringender Bedarf besteht. Sofern Sie mit gewissen, Ihnen bekannten Einbußen an Motor und Getriebe „kurzfristig“ leben können. Ist das Ergebnis der Voruntersuchungen nicht befriedigend, wird zerlegt.

Nach dem Auswinkeln und Messen aller Bauteile nach Werksvorgaben, ermitteln wir für Sie einen genauen Preis zur Revision. Bestehen Unklarheiten über die Beschaffenheit von Bauteilen, röntgen wir.

Prüfung Innenraum

Mit gleicher Prüfgründlichkeit gehen wir im Innenraum vor.  Bspw. an:

  • Lenkrad
  • Pedalerie
  • Sitzbezüge
  • Sitzgestelle
  • Instrumente
  • Innenteppich
  • Armaturenbrett
  • Handbremshebel
  • Innenverkleidungen
  • Griffen und Taschen

Punkt für Punkt. Und prüfen auf Neuersatz oder Wiederverwendbarkeit. Und alles wie bei jedem Schritt im Urwerk in präziser Abstimmung mit Ihnen. Denn es ist Ihr Elfchen. Sie machen die Vorgaben. Wir wollen dabei „nur“ helfen.

Wir beurteilen Ihren Kabelbaum, dessen Kabel, Stecker, Verbindungen, Sicherungskasten, Mehrpolsteckergehäuse, alle Schalter und Hebelfunktionen etc.

Ganz klar – eine seriöse Kostenaussage kann erst nach diesen vielen einzelnen Prüfschritten und Abstimmungen getroffen werden.

Zumindest bei sehr bedürftigen Elfchen. Ist Ihr 911 nicht stark betroffen, kommt man natürlich viel früher zu einer belastbaren Aussage.

Das geht bei G-Modellen schon einfacher als bei frühen F-Modellen.

Der Bestandsaufnahme im Detail folgt die Demontage. Endlich schrauben ! Endlich „wieder schön machen“.

Auch in diesem frühen Stadium sind wir mit unserer immer gleichen Freude am 911. Auch weil alles sauber ist. Gewollt. Kein Schmutz am Werkzeug.

Dokumentation und Katalog

Der letzte Schritt vor der Restaurierung.

Lässt sich Ihr Porsche vor der Demontage noch fahren, was oft der Fall ist, fließen unsere Fahr-Erkenntnisse in die Dokumentation mit ein.

In dieser erfassen wir alle Arbeitsschritte per Foto. Auch die einzelnen Bauteile und deren Istzustand. Für uns und für Sie.

Auch Fotos der Hohlräume, Beschaffenheit Ihres Motors etc.

Eine gründliche Dokumentation ist für uns ein Muss. Achtung: nicht tausende Fotos, sondern tausend aussagefähige Detailaufnahmen.

Jedes Bauteil hat nun seinen vorgegebenen Weg zugeteilt bekommen.

Durch unsere Ratschläge und gemeinsame Abstimmungen. Es ist bereits entschieden, was überarbeitet werden kann und soll. Es ist auch entschieden, was gegen ein Neuteil ausgetauscht werden muss. Oder soll.

Den Abschluss der Demontage bildet die Etikettierung und Katalogisierung. nach:

  • Arbeitsschritten
  • zeitlichen Abläufen
  • Behandlungsverfahren.

 

Das aller wichtigste:   Sicherstellung Ihrer Teile.

Ihre Teile – bleiben – Ihre Teile !

Bei uns wird:

  • nichts originales von Ihrem 911 am Markt gewinnbringend verkauft und durch ein Reproteil ersetzt
  • nichts entwendet für eigene 911
  • oder für andere Aufträge
  • geht nichts verloren.

Wir kennzeichnen Ihre ausgebauten Einzelteile. Ihrem Auto und seinen Teilen werden eindeutige Lagerplätze zugeteilt. Jederzeit nachprüfbar.

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